Drei Spiele, drei Siege, am Ende klingt es immer ganz einfach, aber für die Ü40 Mannschaft der Djk Nieder-Olm war der Weg zur Rheinland-Pfalz-Meisterschaft eine Frage des Willens und der Geschlossenheit. Schon direkt im ersten Spiel ( 11 Uhr ) konnte der Grundstein für den späteren Erfolg gelegt werden. In einer äußerst spannenden Partie siegten die Drachen am Ende knapp mit 52:47 nach Verlängerung gegen Gastgeber TV Kirchheimbolanden. Dramatisch inbesondere die Schlussphase der regulären Spielzeit, bei der das Team aus KiBo eine Sekunde vor Schluss mit drei erfolgreichen Freiwürfen die Verlängerung erzwingen konnten, wo sich die Drachen-Herren aber nachdem Ausgleichsschock schnell wieder berappelten, um in der Overtime keinen Punkt mehr zuzulassen. Danach folgten die Back-to-back Spiele gegen die beiden Trierer Teams Trimmelter SV und MJC – gegen Zweiteren hatte man zuletzt vor zwei Jahren in Trier noch den Kürzeren gezogen. Nachdem man beide Teams im direkten Duell von außen gut analysieren konnte, ging es frisch gestärkt (und zwei frischen Spielern) zuerst gegen den schwächer eingestuften Trimmelter SV. Schon bis zur Halbzeitpause konnten sich die Nieder-Olmer durch knallharter Verteidigung absetzen und so in der zweiten Hälfte mit einer lockeren Zone Kräfte sparend den 60:36-Sieg einfahren. Direkt danach galt es gegen die Trierer Miezen zu bestehen. Diese hatten zuvor gegen KiBo knapp verloren, konnten aber mit einem Sieg immer noch die Meisterschaft klar machen. Die DJK kehrte zurück zur aggressiven Manndeckung und konnte im Angriff zu Beginn nicht überzeugen, 7:8 der Rückstand nach dem ersten Viertel. Erst im zweiten Abschnitt konnte die gegnerische Zone durch schnelles Attackieren und genauen Pässen unter den Korb geknackt werden, was mit einer 26:14 Halbzeit-Führung belohnt wurde. Zu Beginn der 2. Hälfte bäumte sich Trier nochmal kurz auf, aber die tiefe Bank der Nieder-Olmer und die aggressive Mann-Verteidigung hatten dem Vorjahressieger, und Teilnehmer an der deutschen Meisterschaft der Vorsaison, den Zahn gezogen. Am Ende stand ein viel bejubelter 55:32-Sieg auf der Anzeigetafel, der vor allem durch die mannschaftliche Geschlossenheit zu Stande kam.

Es spielten (auf dem Bild von vorne nach hinten bzw. links nach rechts): Rinder, Meizer, Breckheimer, Hub, Baur, Schäfer, Schell, Lehr, Rosenbauer, Leinhaas, Puscher, Findeisen.

Categories:

Tags:

No responses yet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.